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Texte

Liegen

Ich trau mich nicht da rein, ich will da gar nicht sein
Will das gar nicht hör’n

Ich kann das nicht mehr sehen, das kann ich nicht verstehen
Ich will da nicht dazugehör’n

Ich trage mich allein
Mag deine Last nicht sein
Will liegen wenn ich liegen bleib


Ich sehe dich nicht an, weiß dass ich’s kann
Weiß, dass du rübersiehst

Ich sage nur dein Nein, wart nicht auf dein Verzeih’n
Warte nicht bis du jetzt fliehst

Ich trage mich allein
Mag deine Last nicht sein
Will liegen wenn ich liegen bleib


Ich sehe keinen Grund, versuch zu schwimmen und
Ertrink in meinem Selbstmitleid

Häng zwischen Jahr und Tag, und denke gar nicht nach
War niemals für das jetzt bereit

Ich trage mich allein
Mag deine Last nicht sein
Will liegen wenn ich liegen bleib

Das Meer wird zum Wir

Hier steh ich nun im mir
Find den Weg nicht mehr zurück
Hier steh ich nun im Hier
Von mir kein Stück

Suche mich in Dir
finde ein Ich
Sieht aus wie ein Du
Mit meinem Gesicht


Ein Ich und ein Du
Nicht mehr da wo sie war’n
Umgezogen andere Frisuren
Und andere Namen

Suche mich in Dir
finde ein Ich
Sieht aus wie ein Du
Mit meinem Gesicht


Konnte Dich nicht finden
Finde Dich in Mir
Verschwimmen im Uns
Das Meer wird zum Wir

Suche mich in Dir
finde ein Ich
Sieht aus wie ein Du
Mit meinem Gesicht

Kein Wort

Es ist nicht traurig, wird es noch
Es bleibt nicht wie es ist und doch
Bleib ich in meinen Muster verhaften
Und trag neben deinen auch meine Lasten

Und ich glaub mir nicht ein Wort
Und ich sitze hier und warte

Ich warte noch den einen Blick
Und geh dann noch den einen Schritt
Weil ich hier nicht bleiben kann
Wo ich schon viel zu lang gewartet hab


Ich hab schon zu viel gesehen
Von dem was ich noch nicht versteh
Ich habe noch nicht eingesehen
Dass wir uns nun nicht mehr verstehen


Ich hasse hier nur noch die Zeit
Die mir hier zum Vergessen bleibt
Die ich noch hier verbringen muss
Am Ende ist dann endlich Schluss